freiwilliger Nutzungstausch

Der freiwillige Nutzungstausch dient der Agrarstrukturverbesserung. Es werden Auf der Basis der Unterverpachtung Flächen unter dem Aspekt der Hofnähe und der Vergrößerung der Schläge getauscht. 

Geoinformations gestützte Moderation

Um einen freiwilligen Nutzungstausch über eine oder mehrere Gemarkungen sicher und nachvollziehbar abwickeln und dokumentieren zu können ist eine EDV gestützte Moderation unabdingbar.

Die Moderation muss neutral erfolgen. Bei der Konzepterstellung sind die beteiligten bei jedem Tausch beteiligt und haben immer die Sicht auf die Strukturentwicklung der Schläge und deren Bodenqualität.

Durch den Einsatz eines Geoinformationssystems und einer Datenbank ist es möglich auch auf individuelle örtliche Gegebenheiten in dem Tausch zu berücksichtigen.

Ablauf

  • Beschluss der Landwirte über die Durchführung eines freiwilligen Nutzungstausches
  • Festlegen des Tauschgebietes
  • Festlegen ob Förderung beantragt wird
  • Teilnahmeerklärung und Datenfreigabe unterschreiben
  • Information der involvierten Behörden (Gemeinden, Flurneuordnungsamt, Landwirtschaftsamt)
  • 1. Informationsveranstaltung der Eigentümer (Was ist der freiwillige Nutzungstausch)
  • Tauschabende (Tauschkonzept erstellen)
  • 2. Informationsveranstaltung der Eigentümer (Tauschkonzept Vorstellung)
  • Einverständniserklärung und Pachtverträge der Eigentümer
  • Berichtigung
  • Umsetzung

 

Vorteile

Eigentümer

  • keine Veränderung des Eigentums
  • schriftliche Verträge
  • Einheitliche Verträge und Laufzeit

Bewirtschafter

  • geoinformationsgestützte Moderation
  • Berücksichtigung der Bodenqualitäten
  • Tauschbilanzen
  • weniger Schläge
  • Kosten- und Zeitersparnis
  • Dokumentation aller Tauschvorgänge
  • schneller Verfahrensablauf circa 1-2 Jahre